Ferdinand Friesel

Ich bin kein M&A-Berater, der auch Menschen sucht. Ich bin Headhunter, der Nachfolgen begleitet.

Der Unterschied klingt klein, aber er entscheidet, wer am Ende in Ihrem Büro sitzt.

Gründungsgeschichte

Eine Nachfolge kenne ich aus mehreren Perspektiven: 
als Nachfolger, als Verkäufer, als Manager und als derjenige, der die passende Person findet.

Die zweite Perspektive ist die des Managers. Viele Jahre habe ich in Unternehmen der Gesundheitsindustrie Verantwortung getragen, zuletzt für Vertrieb, Marketing und Logistik bei einem Hidden Champion. Ich weiß, was es heißt, ein Unternehmen samt seinen Menschen zu führen. Das ist die Sicht, die in Übergaben oft zu kurz kommt: die der Mitarbeiter.

Die dritte Perspektive kam später, beruflich, aus dem Headhunting, nicht aus dem M&A-Geschäft. Damals suchte ein Unternehmen keinen angestellten Geschäftsführer, sondern einen geschäftsführenden Gesellschafter. Jemanden, der mitentscheidet und eigenes Geld einbringt.

Für ein mittelständisches Elektrotechnik-Unternehmen aus Ulm fand ich den passenden geschäftsführenden Gesellschafter. Er baute das Unternehmen anschließend durch Zukäufe zu einer Unternehmensgruppe aus und holte mich jedes Mal wieder, wenn eine neue Führungspersönlichkeit gebraucht wurde. Aus einem einzelnen Suchauftrag wurde so eine langjährige Begleitung.

Seitdem sind beide Felder ineinander verwachsen. Bei fast jedem Nachfolgemandat kommt irgendwann die Frage, wer das Unternehmen führt. Dass ich sie aus der Kandidatensuche beantworten kann, ist mein eigentlicher Unterschied.

Nachfolgersuche ist Kandidatensuche. Nur mit höherem Einsatz.

 

Was das für Sie bedeutet

Ein Makler wartet, bis sich jemand meldet. Ich spreche an. Direkt, vertraulich, einen nach dem anderen.

Ich kann einschätzen, ob ein Mensch zu einem Betrieb passt, weil ich genau das mehr als hundertmal getan habe. Und ich weiß, dass eine Übergabe nicht am Kaufpreis scheitert, sondern an der Chemie.

ARBEITSWEISE UND KAPAZITÄT

Ich arbeite allein. Was juristisch, steuerlich oder bei der Finanzierung gebraucht wird, hole ich aus meinem Netzwerk dazu: Anwälte, Notare, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer. Sie behalten einen Ansprechpartner.

Mehr als acht Übergaben im Jahr nehme ich nicht an. Nicht aus Koketterie, sondern weil jede einzelne Zeit braucht.

WERDEGANG

  • Diplom-Betriebswirt, einer der ersten Jahrgänge der Berufsakademie Stuttgart
  • Manager in produzierenden Unternehmen der Gesundheitsindustrie, national und international, zuletzt mit Verantwortung für Vertrieb, Marketing und Logistik bei einem Hidden Champion
  • Personalberater für Führungspositionen, Schwerpunkt Healthcare und Life Sciences
  • Zertifizierter KMU-Nachfolgeberater
  • Mitglied im BDU und bei Die KMU-Berater

Mein Berufsweg begann mit einer Nachfolge. Ich übernahm das Schuhhaus meines Onkels in Butzbach. Drei Jahre später habe ich es geschlossen. Die Lernkurve war steiler als alles, was danach kam. Ich weiß seither, was auf dem Spiel steht, wenn ein Lebenswerk übergeben wird. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn eine Nachfolge nicht aufgeht.

Ich saß selbst im Management. Deshalb rede ich mit einem Käufer auf Augenhöhe, nicht als Vermittler von außen. Bis 2006 war ich in Managementfunktionen der Gesundheitswirtschaft tätig, zuletzt bei der KOB GmbH (Hartmann Group) in Wolfstein. Ich kenne die Zahlen, die ein Investment Director sehen will, und den Druck, unter dem ein geschäftsführender Gesellschafter steht – weil ich auf dieser Seite des Tisches gesessen habe.

Ich erkenne, ob zwei Menschen zusammenpassen. 2007 wechselte ich in die Personalberatung – Executive Search bei PMC International AG in Düsseldorf, für die Gesundheitswirtschaft. Bewusst die ganze Gesundheitswirtschaft: Medizintechnik, Pharma, Klinik, Zulieferer, Dienstleister. Das Feld ist komplex, und alles hängt mit allem zusammen – wer nur ein Segment kennt, versteht die Hälfte nicht.

Headhunting war damals ein anderes Handwerk als heute. Nicht digital, sondern vor allem persönlich. Kandidaten wurden eingeflogen, weil man einen Menschen nicht aus einem Profil beurteilt. „Wie, Sie haben den Kandidaten noch nicht persönlich getroffen?“ war eine Frage, die man sich damals gefallen lassen musste. Heute stellt sie kaum noch jemand. Ich halte es weiter so.

Genau das ist es, was in Nachfolgeprozessen am häufigsten fehlt. Zahlen lassen sich prüfen. Ob ein Käufer zu einem Unternehmen passt, muss man erkennen.

Seit 2013 führe ich beides zusammen. Stabwechsel sprach mich an, und gesucht wurden keine Angestellten, sondern geschäftsführende Gesellschafter – Manager mit Erfahrung und der Bereitschaft, eigenes Geld einzubringen. Skin in the game. Wer Menschen für diese Rolle sucht, steht bereits mitten in der Nachfolge. Genau dort setze ich an. Den Executive Search habe ich deshalb nie aufgegeben – beides gehört zusammen. Wenn ein Inhaber ausscheidet und in der Familie niemand nachrückt, muss jemand das Unternehmen führen. Diese Person zu finden, ist keine Nebenleistung des Verkaufsprozesses, sondern oft seine Voraussetzung.

Zwölf Jahre habe ich in Düsseldorf gelebt, seit 2020 sitze ich in Oberschwaben. Auf der einen Seite des Tisches sitzt ein Unternehmer, der sein Lebenswerk übergibt. Auf der anderen ein Investment Director, ein Family Office, ein MBI-Kandidat. Beide haben gute Gründe für ihre Sicht, und sie sprechen selten dieselbe Sprache. Ich spreche beide.

Ich arbeite allein, und das ist eine bewusste Entscheidung. Wer mich beauftragt, bekommt mich: im Erstgespräch, in der Verhandlung, am Telefon, wenn es eng wird. Ich reiche nicht durch. Steuerberater, Anwalt und Notar gehören zu jeder Transaktion – aus meinem Netzwerk oder aus Ihrem Umfeld. Die Koordination und die Verantwortung für den Prozess bleiben bei mir. Ihre Unterlagen liegen auf meinem eigenen Server, unter meiner alleinigen Kontrolle.

Privat lebe ich mit meiner Frau in Ravensburg. Ich habe zwei erwachsene Söhne. Wenn ich nicht arbeite, bin ich meist mit dem Mountainbike im Allgäu unterwegs oder im Winter auf Skiern.

Wenn Sie an dem Punkt stehen, den ich 1985 selbst erlebt habe, sollten wir reden.

Persönliches

Wenn ich nicht gerade mit Unternehmern über ihre Nachfolge spreche, bin ich wahrscheinlich in den Bergen: im Winter auf Skiern am Arlberg, im Sommer mit dem Mountainbike im Allgäu und in den Alpen. Zuhause ist Ravensburg, wo ich mit meiner Frau lebe. Bodensee, Oberschwaben und Allgäu sind für mich deshalb keine Zielregion. Sie sind meine Nachbarschaft. Meine zwei Söhne sind längst erwachsen. Mein Büro teile ich mir mit vielen anderen im Coworking Space kup, Lounge-Ecke und Tischfußball inklusive. Ob ich dort gewinne, verrate ich im Erstgespräch.
Friesel Headhunter KMU
Wofür ich stehe

Hinter jeder Unternehmensnachfolge steht ein Mensch, der etwas aufgebaut hat. Er will wissen, in wessen Hände er es übergibt. Diese Hände zu finden, ist meine Aufgabe.

Wenn Sie Ihre Nachfolge in Ruhe durchdenken möchten, reden Sie erst einmal nur.

Ein Gespräch, nach dem nichts passieren muss.